Die Gründergeneration
Erich und Heidi Dentler – Stalder gründeten 1957
die christliche Bühne „DIE BOTEN“
ERICH DENTLER HEIDI DENTLER  ERICH DENTLER ( 18.06.23 - 16.01.08)
geboren 1923 in Pforzheim.
Im 2.Weltkrieg an der Ostfront, überlebte er dort den kalten Winter 1941.
Nach Kriegsende folgten Theaterausbildung und Tourneen mit seinem Bruder Theodor Dentler. Das Ensemble spielte 1953 erstmals in der Schweiz. Theodor Dentler begann 1957 in Mannheim eine neue, eigene Theaterarbeit.
HEIDI DENTLER – STALDER
geboren 1930 in Wallenwil. Ihr Bürgerort ist Sumiswald im Kanton Bern.
Im Privatkrankenhaus Winterthur arbeitete sie als Schwesternhilfe.
Erich lernte sie kennen, als die Boten in Seuzach spielten.

1956 heirateten Erich und Heidi Dentler Stalder. Die christliche Bühne DIE BOTEN wurde 1957 gegründet. Mit den drei Kindern Daniel, Deborah und Mirjam entstand eine Familie. Während 46 Jahren war Erich Dentler mit seiner Truppe von verschiedenen Schauspielern und seinen Kindern unterwegs. So wurden DIE BOTEN vor allem in Süddeutschland und in der Schweiz bekannt. Aus einem ersten Rundbrief entstand nach und nach das Heft „DIE BOTEN“.
Daniel Dentler Margrit Dentler-Siegwart  Daniel Dentler
Ausbildung : Primarlehrer, Schauspielschule, Violinstudium
ab 1977 Primarlehrer- Vikariate und Mitarbeit bei den BOTEN
ab 1984 ausschliesslich in der Theaterarbeit tätig
Margrit Dentler-Siegwart
Ausbildung: Schneiderin - Lehrerin für textiles Werken, tätig in Uster und Stäfa
Seit 1984 bei den BOTEN (durch Heirat)
Unterdessen ist eine sechsköpfige Familie entstanden. Die vier Kinder sind zum Teil noch in der Ausbildung. Manchmal ist der eine oder andere auch unterwegs anzutreffen, um beim Aufbauen, auf der Bühne, oder musikalisch mitzuhelfen. Daniel ist oft unterwegs. Die Violine hat er immer dabei, denn die Musik geniesst neben der Schauspielkunst einen besonderen Wert bei den Boten. Mit dem Handy (aber auch ohne) ist er mit Margrit stets verbunden. Auch sie ist „künstlerisch“ tätig, indem sie immer wieder versucht, die verschiedenen Welten von Familie und Theaterarbeit unter einen Hut zu bringen. Ihre Fähigkeiten als Schneiderin konnte Margrit schon oft für die Herstellung von Theaterkostümen gebrauchen.
Deborah Dentler Geboren: 1959 Ausbildung: Haushaltungsschule im „Ländli“ Oberägeri, Schauspielunterricht bei Albert Michael Bosshard künstlerische Praxis bei Erich Dentler, meinem Vater Gesangunterricht bei Frau Prof. Dr. A. Joel - Brun Malunterricht und Bühnenbildgestaltung bei Max Dentler (Dozent an der Pädagogischen Hochschule Reutlingen) Diverse Kurse bei verschiedenen Kunstmalern auf Tournee: seit 1978 Interessen: - Menschen und ihre Geschichte - das jüdische Volk, Israel –Lesen – Jiddisch– Musik -skizzieren, – Lyrik, Gedichte Anliegen/ Wunsch: Die Frohbotschaft des Evangeliums durch das “Bild“ (Theater) zu verkündigen. Dass viele Menschen erreicht werden durch unsere Theaterstücke und den Weg zu Christus finden. Dass Umkehr und Versöhnung mit Gott geschehen darf und Menschen von der Unruhe des Herzens zur Stille in Gott finden. Was mir persönlich wichtig ist: Als Christ echt und natürlich zu sein (keine aufgesetzte Frömmigkeit)– Humor – Das Wissen: dass Gott immer bei uns ist, in dunklen und hellen Tagen und wir über das stellvertretende Leiden Jesu Vergebung erlangen. Die Zuversicht, dass vom Kreuz der Weg nach Hause führt. Tourneeleben: Viele wertvolle Begegnungen und Gespräche –bleibende Freundschaften – Kennenlernen vieler Lebensgeschichten – Austauschen über Glaubenserfahrungen.
Mirjam Dentler Jahrgang: 1965 Ausbildung: - Schauspielerin - Gelernte ‚Hauswirtschaftliche Angestellte’ Interessen/Hobbys: lesen, PC, nähen, diskutieren und reden...reden.. und vor allem überall meinen Kommentar dazugeben!
Wann und wie kamst Du zu dieser Arbeit? Im Jahr 1983, geführt durch die damaligen Umstände und mit der Liebe zur Kunst. Als Jüngste in der Familie aufgewachsen war diese Welt der Künstler für mich etwas besonderes -mit einem Flair, das mit anderen Berufen nicht gleichzusetzen war. Heute bin ich wohl etwas nüchterner geworden, da dieser Beruf nicht purer Idealismus, sondern vielfach auch mit Opfern verbunden ist. Was bewegt Dich auf diese Art der Kunst Christus zu verkündigen? Die Freude am Theater spielen. Mit meinen Gaben und Möglichkeiten. Mein Leben mit Christus spornt mich an, nicht einfach ‚Etwas’ aufzuführen, sondern Sinn und Ziel des Lebens unter die Menschen zu bringen. Mit ganz unterschiedlichen Theaterstücken. Was liebst Du an Deinem Beruf? -Den Kontakt mit Menschen. Ich freue mich immer wieder, Menschen zu begegnen, die ich nie kennengelernt hätte, wäre ich nicht in verschiedenen Ländern unterwegs. -Die Vielseitigkeit der Arbeit. -Das Spüren, mit anderen Christen den gleichen einsamen Weg in dieser Zeit zu gehen und dennoch nicht alleine zu sein. Was weniger? Das Auswendig lernen und den immer wiederkehrenden Nervenkitzel vor der Aufführung. Im Hinterkopf stets alles abwägend, was schief gehen könnte. Dein Lieblingszitat? Nur was uns erschüttert, bewegt uns auch. Und was uns bewegt, verändert uns. (Arno Pötzsch) |