Vorgeschichte:
„DIE BOTEN“ - Entstehung einer Theaterarbeit - Exposition
Durch bewegende und erschütternde Erlebnisse im Krieg, enttäuscht vom Verführer Adolf Hitler nahm das Leben von Erich Dentler eine entscheidende Wendung.
Nach Pforzheim heimgekehrt war er mit den Folgen des Krieges konfrontiert: Zerstörung, innere Abstumpfung, Verzweiflung. Immer mehr stellte sich die Frage, wie man den Menschen auf wirksame Weise helfen könnte. Aus einer Künstlerfamilie stammend lag es den beiden Brüdern Theodor und Erich Dentler nahe, durch christliche Theaterstücke Mut zu machen. Es folgten Theaterausbildung und 1953 erste Tourneen in der Schweiz. 1955 gastierte das Ensemble in Seuzach (CH) , wo Erich Dentler seine Lebensgefährtin Heidi Stalder kennenlernte. Um in Deutschland eine neue Aufgabe in Angriff zu nehmen, eröffnete Theodor Dentler 1958 mit seiner Gemahlin Christiane Dentler-Peinert ein Kellertheater in Mannheim. Sie gaben das Tourneeleben auf und gründeten ein festes Theater. Später war Theodor Dentler Direktor des „Westentaschentheaters“ in Ulm. 1957 - Die Gründung der BOTEN
Erich und Heidi Dentler gründeten unter dem ursprünglichen Namen DIE BOTEN ein Tourneetheater, um so – im Sinne Lessings – die Bühne zur Kanzel zu machen, die christliche Botschaft durch das Theater weiterzutragen.
Während 47 Jahren war Erich Dentler mit seiner Truppe von verschiedenen Schauspielern und seinen Kindern unterwegs. So wurden DIE BOTEN vorallem in Süddeutschland und in der Schweiz bekannt.
Erich Dentler ist unterdessen im 82. Lebensjahr. Seit einiger Zeit verfolgt er nun die Tourneen der nächsten Generation von zu Hause aus, und lebt noch ganz in den Eindrücken der reichen Erlebnisse bewegter Jahre. Zwischen ihm und Zuschauern, die ihn noch gut kennen, gehen weiterhin Grüsse hin und her.
zu Hommage
2005 - Es geht weiter
Daniel, Deborah und Mirjam Dentler wollen diese Theaterarbeit weiterführen, solange es möglich ist:
„Wir sind unseren Eltern dankbar für alle Ratschläge und für die vielen frohen aber manchmal auch schweren Erfahrungen, die sie mit uns teilten. Was sie aufgebaut haben, möchten wir behutsam bewahren und im gleichen Sinn weiter daran arbeiten.
Lieben Dank auch unserem Vater Erich, der uns in die Geheimnisse der darstellenden Kunst einweihte und uns immer wieder eingeprägt hat: Bleibt natürlich! Als Künstler, aber auch als Christen!“
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